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Architektur

Vorarlbergs jüngstes Vorzeigeprojekt das neue Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus in Feldkirch wurde nach rund zweijähriger Gesamtbauzeit Ende 2014 fertiggestellt und im Jänner 2015 feierlich eröffnet. Der Entwurf zu diesem architektonischen Highlight stammt von der Arbeitsgemeinschaft Hascher Jehle Architektur (Berlin) / Mitiska Wäger Architekten (Bludenz), die sich im September 2008 in einem geladenen zweistufigen Wettbewerb unter 18 europäischen Planungsbüros durchgesetzt hatte.

Architektonisches Highlight mit starker kultureller Ausstrahlung

Vorarlberg Montforthaus Feldkirch

Insgesamt vereinigt dieses Projekt eine Reihe von Vorzügen, die deutlich über seine qualitätsvolle Architektur hinausreichen. Offeriert wird ein multifunktionales Gebäude, das großzügig Raum für unterschiedlichste Veranstaltungsformen bietet. Es erfüllt damit den Wunsch der Stadt Feldkirch nach einer weitgefächerten Bandbreite des kulturellen Angebots wie etwa Symphoniekonzerte, Messen, gesellschaftliche Events, Konferenzen, Veranstaltungen von Vereinen, Schulbälle, Vorträge und Pop-Konzerte, an denen bis zu 3.000 Besucher teilnehmen können. Darüber hinaus ist das Konzept für den Neubau und seine Einbindung in den städtebaulichen Kontext so innovativ, dass es das Potential besitzt, dem Handel, der Gastronomie sowie der Hotellerie Feldkirchs neue und starke Impulse zu verleihen.

Ferner profitiert auch das Stadtbild von dem neuen Kultur- und Kongresszentrum in der Altstadt – direkt unter der majestätisch aufragenden Schattenburg. Gerade diese Vielseitigkeit ist dazu angetan, die Position Feldkirchs als Mittelpunkt einer kulturell höchst lebendigen Region künftig nachhaltig zu stärken.

Baukörper mit städtebaulicher Integrationsfunktion

Montforthaus fassade

Der neue Baukörper zielt in seiner urbanen Funktion darauf ab, die benachbarten Plätze und Außenräume fließend zusammenzuführen, neue Wegachsen zu schaffen und die stadträumlich beengte Situation im Bereich der Ziegelhof- und Entenbachgasse sowie der alten Stadtmauer aufzulösen. Dadurch gelingt es, die denkmalgeschützte, sieben Meter hohe Stadtmauer zu erhalten und attraktiv freizustellen. Weiters wird der Straßenraum der Markt- und Johannitergasse sowie des Leonhardplatzes tangential vom Neubau begleitet und am Haupteingang vorbei bis zum Rösslepark geführt.

Die vertikal gegliederte Natursteinfassade aus hellem Jurakalkstein, die ohne gerundete Oberfläche auskommt, unterstreicht die skulpturale Wirkung des neuen Baukörpers und vermittelt dabei zur benachbarten Feldkircher Altstadt. Das Dach mit seiner begehbaren Terrassenfläche und den bereichsweise in die Dachkonstruktion integrierten Fotovoltaik-Lamellen wird weitgehend begrünt.  

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    Zumtobel illuminiert Montforthaus

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