Die Serenade im Atrium

Ein unvergesslicher Abend im Montforthaus: Die Premiere der Serenade im Atrium war ein voller Erfolg!

Das ausverkaufte Atrium erstrahlte in einer warmen Atmosphäre, verstärkt durch die dämmrige Stimmung draußen und die kunstvollen Lichteffekte im Inneren. Das Stadtorchester begeisterte das Publikum mit einem vielfältigen Repertoire von heiteren bis fröhlichen Melodien und schuf ein ansprechendes Klangerlebnis für alle Anwesenden. Nach dem Konzert konnten die Gäste auf der Galerie entspannen und den Abend bei Brötchen und Getränken ausklingen lassen.

Das Montforthaus ist stolz darauf, dieses neue Format ins Leben gerufen zu haben und plant, es in Zukunft weiter auszubauen, um seinen Gästen einzigartige kulturelle Erlebnisse zu bieten. Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die Teil dieses besonderen Abends waren! Bleiben Sie gespannt auf kommende Veranstaltungen und Neuigkeiten vom Montforthaus.

Credits: Verena Knöpfle

Das Programm

Den Auftakt bildet der Mozart-Zeitgenosse Domenico Cimarosa (1749–1801) mit einem spritzigen Eröffnungsstück aus der Oper „L’Olimpiade“. Anschließend wird ein Oboenkonzert des italienischen Barockkomponisten Alessandro Marcello (1673–1747) zu hören sein. Die Solostimme wird von Annika Matula gespielt. Das zweite Solostück ist ein rührendes Andante für Querflöte und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–91), mit dem Solo von Anna Albrich.

Die Serenade von Gioachino Rossini (1792–1868) führt uns kurz ins frühe 19. Jahrhundert und bietet Raum für noch mehr Virtuosität. Für den italienischen Opernkomponisten sind schnelle und technisch anspruchsvolle Instrumentalstimmen typisch. Auch in diesem Werk ist diese Vorliebe präsent. Die fünf SolistInnen des Stückes sind Thomas Furrer (Geige), Judith Susana (Cello), Anna Albrich (Querflöte), Annika Matula (Oboe) und Elena Jenny (Englischhorn). Das Konzert wird mit der Sinfonie Nr. 60. von Joseph Haydn abgeschlossen. Diese witzige, abwechslungsreiche Musik hat eine besondere Geschichte: Ursprünglich war sie keine Sinfonie, sondern eine Begleitmusik zum Theaterstück „Der Zerstreute“. Der österreichische Meister schrieb eine kurze Ouvertüre und fünf Sätze für die Theatergruppe, die die Liebeskomödie in Eszterháza aufführten. Im Nachhinein ernannte Haydn die Musik zur Sinfonie, wollte aber keinen Ton weglassen. So passierte es, dass diese Sinfonie sechs Sätze bekam, anstatt der gewöhnlichen vier. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung.

Das Stadtorchester Feldkirch

Das Stadtorchester Feldkirch ist fester Bestandteil des Musiklebens in Feldkirch und seiner Umgebung. Es bringt begeisterte LaienmusikerInnen mit professionellen StimmführerInnen und SolistInnen zur stetigen musikalischen Weiterentwicklung zusammen. Besondere Anliegen des seit 1842 bestehenden Orchesters sind die Förderung junger Talente sowie die Zusammenarbeit mit SolistInnen, KomponistInnen und anderen Ensembles. Das Stadtorchester Feldkirch, in dem neue Mitglieder in allen Stimmen jederzeit willkommen sind, wird seit 2021 von Gábor Kozma geleitet.

 

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