„Träumen ... in die Zukunft, nachts und am Tag"

Mit großem Erfolg endeten Anfang Juli die 8. „Montforter Zwischentöne“ unter dem Motto „träumen … in die Zukunft, nachts und am Tag“. Die maßgeschneiderte Veranstaltungsreihe ist aus der Stadt Feldkirch und der Region Vorarlberg nicht mehr wegzudenken und findet regelmäßig großen Zuspruch beim Publikum. Auch in diesem Sommer waren alle Veranstaltungen fast ausverkauft.

Gemäß der starken regionalen Verwurzelung widmete sich das vermeintlich romantische Thema „träumen … in die Zukunft, nachts und am Tag“ einer sehr brisanten politischen Diskussion: der „Vision Rheinstadt“. Die theatralische Umsetzung dieser brandaktuellen und streitbaren Thematik um den Zusammenschluss der 29 Rheintalgemeinden zu einer Großstadt fand großes und positives Echo bei einem hochkompetenten Publikum, das sich auch aus zahlreichen politischen und kulturellen Entscheidungsträgern sowie maßgeblichen Experten wie u.a. Architekten zusammensetzte.

Einen zweiten Fokus bildete die barocke Semi-Oper „The Fairy Queen“ und das Kinderkonzert „Die Feenkönigin“. Das regionale Ensemble Concerto Stella Matutina präsentierte zusammen mit den internationalen Solisten Joachim Höchbauer (Bass) und Leonor Amaral (Sopran) „The Fairy Queen” von Henry Purcell, der Shakespeares „Sommernachtstraum“ vertonte. In Kooperation mit dem bekannten Seelsorger Eugen Drewermann und Projektionen großformatiger Fotografien von René Dalpra wurde das begeisterte Publikum in eine Sommernacht der Geister, Könige und heimlich Liebenden geführt. Für das Nachwuchspublikum zauberten das Ensemble Concerto Stella Matutina und die beiden Schauspieler Christine Marx als Feenkönigin Titania und Hans-Dieter Heiter als Waldkönig Oberon mit „Die Feenkönigin“ ein märchenhaftes Musiktheater.

Die Uraufführung des Projekts „Morpheus Metamorphose“ als Gewinner des 3. internationalen Konzertdramaturgie-Wettbewerbs HUGO präsentierte das hoch ambitionierte Werk des jungen und engagierten ensemble fraktale von der Musikhochschule Nürnberg.

 

Auch international sorgen die „Montforter Zwischentöne“ inzwischen für Aufsehen. Michael Stallknecht beschreibt das innovative Konzept in der Neuen Zürcher Zeitung so: „Die ‚Montforter Zwischentöne‘ in Feldkirch schauen in die Zukunft der Musikfestivals und geben dem Festspielgedanken einen neuen Sinn.“ Beim Publikum findet die gelungene Verbindung international renommierter Künstler mit regionalen Wissenschaftlern, Journalisten und Musikern sowie die ungewöhnliche und exklusiv für Feldkirch entwickelte Programmkonzeption enormen Zuspruch, so dass die Veranstaltungsreihe in ihrem mittlerweile dritten Jahr große Erfolge verbuchen kann.

Die 9. „Montforter Zwischentöne“ vom 3. bis 18. November 2017 unter dem Motto „vollenden“ widmen sich passend zum Jahresende späten Plänen, letzten Werken und Schlussakkorden.

www.montforter-zwischentoene.at

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