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Das Feldkircher Gauklerfestival macht Station vor dem Montforthaus.

Montforthaus Feldkirch baut Geschäftsfeld aus: Zuwachs bei Tagungen und Kongressen

277 Events und 100.000 BesucherInnen lautet die Veranstaltungsbilanz 2018 für das Montforthaus Feldkirch und das Alte Hallenbad. Mit einem Kongressanteil von 60 Prozent war es für das Kultur- und Kongresshaus das stärkste Jahr in diesem Geschäftsfeld seit der Neueröffnung des Hauses im Jahr 2015.
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Veröffentlicht am 22. Februar 2019

Ein Höhepunkt des Jahres 2018 war die Austragung des Österreichischen Städtetages im Montforthaus Feldkirch vom 6. bis 8. Juni. Zwei Jahre nahm die Vorbereitung, in der das Team des Montforthauses auch die Zusammenarbeit mit zahlreichen externen Partnern koordinierte, in Anspruch. Die Montforthaus Gastronomie machte die Generalversammlung des österreichischen Städtebundes für die rund 1000 Gäste zu einem kulinarischen Erlebnis. Weitere Konferenz- und Tagungshöhepunkte waren 2018 die Raumbild-Konferenz des Landes Vorarlberg im April, das internationale Symposium „natur vielfalt bauen“ im Oktober sowie das AMA-Forum und die 1. Feldkircher Onkologietage im November.

Erfreut von der positiven Entwicklung im MICE-Sektor zeigt sich Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Matt. „Dass sich das Montforthaus in der Kongress- und Tagungswirtschaft etablieren konnte, liegt nicht allein an der beeindruckenden Architektur und an der modernen Infrastruktur“, ist Matt überzeugt. „Es liegt auch und vor allem an der Haltung dieses Hauses und der gelebten Dienstleistung. Zum Beispiel dem Bekenntnis zu umfassender Nachhaltigkeit, die im Montforthaus eben viel mehr bedeutet als reduzierter Stromverbrauch allein.“

Wolfgang Matt

„Dass sich das Montforthaus in der Kongress- und Tagungswirtschaft etablieren konnte, liegt nicht allein an der beeindruckenden Architektur und an der modernen Infrastruktur. Es liegt auch und vor allem an der Haltung dieses Hauses und der gelebten Dienstleistung. Zum Beispiel dem Bekenntnis zu umfassender Nachhaltigkeit, die im Montforthaus eben viel mehr bedeutet als reduzierter Stromverbrauch allein.“

Wolfgang Matt Bürgermeister

Innovative Formate zwischen Dialog und Musik

Von gelebten Werten und gezeigter Haltung profitieren auch die anderen Bereiche. 18 Prozent der Veranstaltungen im Montforthaus waren 2018 der Kultur zuzuordnen. Mit den drei Ausgaben der Montforter Zwischentöne hat das Montforthaus seinen Anspruch, ein Ermöglicher für die Entwicklung innovativer Formate zu sein, erneut unterstrichen.

Der Frühlingsschwerpunkt des über die Grenzen ausstrahlenden Festivals war dem Stadtjubiläum Feldkirch 800 gewidmet. Unter dem Motto „aufbrechen, heimkehren“ haben die Montforter Zwischentöne unter anderem sieben international tätige ExpertInnen mit Feldkircher Wurzeln zu einem „Dialog für Feldkirch“ eingeladen. Der Abend bildete den Startschuss für ein Projekt, das sich in den kommenden Jahren zur „temporären“ Universität – kurz: TU Feldkirch – entwickeln und die jahrhundertelange Bildungstradition der Stadt in die Zukunft führen soll.

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Ungezwungener Musikgenuss à la carte

Dass man sich als offenes Haus versteht, das Kulturinteressierte auch zum freien Kommen und Gehen einlädt, zeigt die Reihe „Konzert am Mittag“, das nach der Premiere 2017 auch 2018 weitergeführt wurde. Einmal im Monat serviert das Montforthaus Feldkirch in Kooperation mit dem Vorarlberger Landeskonservatorium Kulturgenuss im Atrium. Das Konzert am Mittag bietet Studierenden die Chance, in ungezwungener Atmosphäre an einem besonderen Aufführungsort zu konzertieren. Das Publikum kommt in den Genuss, große Werke der klassischen Literatur ebenso wie überraschende Arrangements zu hören – und das bei freiem Eintritt. Wer möchte, kann die Musik auch beim Mittagsmenü im Restaurant im dritten Stock auf sich wirken lassen.

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Altes Hallenbad mit neuer Infrastruktur

Das Alte Hallenbad, lange Zeit von vielen vor allem mit dem poolbar-Festival in Verbindung gebracht, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Adresse für die Vorarlberger Kulturszene entwickelt. Von Vorträgen über Theaterproduktionen bis zum Poetry-Slam finden mittlerweile an mehr als 130 Tagen im Jahr Veranstaltungen und Probearbeiten im Haus statt, die von rund 40.000 Interessierten besucht werden. Um der gestiegenen Nutzung gerecht zu werden, wurde 2018 ein Lasten- und Personenaufzug sowie ein Keller mit etwa 200 Quadratmeter Staufläche gebaut. Der Lift ermöglicht eine barrierefreie Erschließung und erleichtert die Anlieferung von Equipment, das bisher über die Treppen transportiert wurde.

Fotos: Markus Wache, Matthias Rhomberg, Richard Lang, Patricia Keckeis

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