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Musik und ich

Was kann Musik uns lehren? Welche Wirkung hat Musik auf die Gesellschaft als stärkendes und gestaltendes Element? Und wie sehen Ideen und Initiativen aus, die die Wirkung von Musik auf das menschliche Zusammenleben nutzen?

Es sind spannende und politisch hochrelevante Fragen, die am 4. und 5. Februar beim Symposium „Musik und Gesellschaft“ des Vorarlberger Landeskonservatoriums im Montforthaus diskutiert werden. Wir haben die Themen des bevorstehenden Symposiums zum Anlass genommen, um uns selbst zu fragen: Was bedeutet es für unser Leben, dass wir Musik machen oder gemacht haben?

Das sind die Antworten.

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„Meine Mama hat mich zum Klavierunterricht angemeldet, als ich vier Jahre alt war. Mir hat es immer Spaß gemacht Klavier zu spielen. Aber Notenlesen, Etüden, Fingerübungen und Wettbewerbe waren nicht so mein Ding. Ich wollte immer frei improvisieren und irgendwann habe ich angefangen zu komponieren. Dann kam das Ende der Schulzeit, ich hatte immer weniger Zeit und Muße und das Musik machen hat sich schleichend verabschiedet.“

Thomas Pfanner, Montforter Zwischentöne

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„Mit der Blockflöte habe ich in der Volksschule begonnen. Aus einem einfachen Grund: Bei uns haben alle Schüler*innen in der Klasse das Instrument gelernt. Zum Glück, denn seither begleitet mich die Flöte. Für mich war und ist es immer eine Freude, sie an besonderen Tagen auszupacken, um zu spielen.“

Karin Leithner-Magalotti, Kommunikation

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„Das Röhrenradio meines Opas war für mich die erste Begegnung mit Musik. Als Kind habe ich ein Instrument gelernt, weil ich wollte, dass man mich eines Tages auch aus diesem Radio hört. Natürlich ist es nie so gekommen, aber Musik mache ich immer noch. In das Radio, das ich geerbt habe, habe ich viel Zeit und Geld investiert – es funktioniert heute immer noch.“

Francesco Bianchi, Technik

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„Zum Instrument bin ich als Kind eher unfreiwillig gekommen. Später habe ich entdeckt, dass es mir großen Spaß macht. Neben dem Klavierunterricht habe ich mir mit 20 Jahren dann selbst das Gitarrenspiel beigebracht. Mein Wunsch ist, einmal – nur einmal – einen großen Hit zu schreiben.“

Adam Franklin, Kommunikation

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„Das Rhythmische hat mir immer gefallen. Im Orchester, daran erinnere ich mich noch gut, hat es mir beim Becken spielen die Haare immer komplett verwirbelt. Mit der Zeit war das Melodische interessanter. Über die Marimba und das Glockenspiel bin ich beim Klavier gelandet. Das spiele ich nach langer Pause heute auch wieder.“

Iris Forster, Veranstaltungsorganisation

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„Für meine Eltern war immer klar, d‘Bua muss auch musikalisch sein, denn mein Uropa war in seiner Zeit angesagter Komponist, Tanzmusiker und Musiklehrer. So war ich im Kinderchor, Singtheater und musste Hackbrett lernen. Wirklich mein Ding war das alles nicht – ich fand Musik zwar toll, aber was ich gemacht habe, klang selten gut. Daher habe ich das Musizieren wieder aufgegeben. Losgelassen hat es mich nicht – und mit 16 oder 17 Jahren bin ich dann in die damals noch gar nicht vorhanden Branche Veranstaltungstechnik gerutscht. Den Gästen ein Wow entlocken und immer dieses kleine bisschen mehr abliefern, als erwartet wird – das ist es, was für mich Musik heute ist.“

Martin Knauer, Technik

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„Das Klavier hat in unserer Familie immer eine zentrale Rolle gespielt. Schon mein Großvater hatte einen Flügel, und auch bei uns zu Hause gab es ein Klavier. Natürlich wollte ich als Kind dann Klavier lernen. Nach einer Zwangspause – es war einfach kein Instrument in meiner Nähe – habe ich beim Studium wieder hineingefunden. Heute spiele ich mehrmals täglich. Immer, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, setze ich mich ans Klavier. Das einzige Problem ist, dass meine Tochter ständig mitspielen will. Diese schöne Notenausgabe habe ich von meinem Papa bekommen.“

Christine Melia, Tourismus- und Kartenbüro

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„Mein erstes Instrument war die Geige. Ich muss wohl als Kind dafür Interesse bekundet haben, weil meine Mama mich irgendwann zum Unterricht angemeldet hat. In der Jugend war dann die Gitarre interessanter. Lady in Black durfte nie fehlen am Lagerfeuer. Mittlerweile hat die Gitarre aber doch etwas Staub angesetzt. Interessanterweise spielen meine beiden Söhne jetzt die Instrumente, der eine die Geige, der andere die Gitarre.“

Diana Hahn, Technik

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„Ich wollte eigentlich mal Berufsmusiker werden. Die Vorstellung, ich könnte schon beim Studium an meine Grenzen stoßen und nicht gut genug sein für die hart umkämpften Orchesterstellen, geschweige denn gut genug für eine Solokarriere, hat mich dann aber doch abgehalten. Nach einer sehr langen Pause, habe ich die Bratsche völlig neu für mich entdeckt. Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass ich Musik machen darf – aber nicht muss.“

Andreas Feuerstein, Kommunikation

 


Weiterführende Informationen

Musik und Gesellschaft
Das Symposium des Vorarlberger Landeskonservatoriums für Kultur- und Musikschaffende sowie für Entscheidungsträger/innen von 4. bis 5. Februar 2020 im Montforthaus Feldkirch

Eine Kooperation mit der Stadtkultur Feldkirch

https://vlk.ac.at/symposium

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